Ed Hardy Notebook – Test

Notebook: Acer Ed Hardy Editon

Hier jetzt ein ausführlicher Bericht unserer Testerin Sabine Raetzel:

Acer Aspire One Ed Hardy Edition (D150-0Bk)

Seit einer Woche habe ich nun das Acer Aspire One Ed Hardy Edition schon zum Testen von The Phone House und ich finde, es ist Zeit für ein erstes Fazit.

Unpacking: Der eigens für dieses Netbook kreierte Karton schaut schon sehr schick aus und steigert die Vorfreude auf das weitere Auspacken ungemein. Nach dem The Phone House/Ed Hardy Karton (hier lasse ich mal den Versandkarton außen vor) kommt dann die Acer-Verpackung und dann noch ein Karton und dann ist es endlich soweit: das Netbook liegt vor mir. Allein das Auspacken erinnerte mich irgendwie an Weihnachten…so viele Kartons…

Zubehör: Netzstecker, 3-Zellen Lithium-Ion Akku, Handbuch (leider keine Recovery CD – die muss ich mir erst selbst erstellen, woran ich auch stets und ständig erinnert werde…blöd nur, wenn man dafür nen externen CD-/DVD-Brenner benötigt)

Gewicht: knapp 1,2kg – also extrem leicht und somit perfekt für unterwegs

Netbook (Aussehen/Ausstattung): Da es vom Acer Aspire One D150 mehrere Ausführungen gibt, muss ich hier erwähnen, dass es sich bei dem „Ed Hardy“-Modell um die „0Bk“-Variante handelt, was in meinen Augen lediglich bedeutet, dass es sich hierbei um eine „abgespecktere“ Version des D150 handelt, dass in diversen Foren und Videos mit einem 6-Zellen-Akku und einer Laufzeit von bis zu 7 Stunden angepriesen wird. Denn dieses Modell hat „nur“ einen 3-Zellen-Akku, der unter voller Benutzung gut 3:15 Minuten hält – meiner Meinung nach völlig ausreichend (aber nur aufgrund der Tatsache, dass das Gerät kein integriertes Bluetooth hat, denn dadurch wäre der Akkuverbrauch definitiv ungleich höher). Zudem fügt sich der kleine Akku auch viel harmonischer in das Design des Netbooks ein – was lifestyle-technisch ja kein unwichtiger Punkt ist. Beim Thema Lifestyle möchte ich dann gleich noch auf das „Ed Hardy“-Design zu sprechen kommen. Aufgrund der Bilder, die ich vorher aus dem Internet kannte, nahm ich an, dass man einfach eine Skin in Form eines Hochglanz-Stickers auf das Netbook geklebt hätte, aber weit gefehlt – es handelt sich hierbei um ein eingeprägtes Motiv, dass beim „drüber streifen“ ein wenig reliefartig wirkt. Sehr sehr schick, muss ich schon sagen!

Außerdem hat diese Variante auch kein eingebautes Blue-Tooth, was ich persönlich mehr als schwach finde – wird dieses Netbook doch als echtes Fashion- und Lifestyle-Netbook gehypt und da gehört für mich einfach dazu, dass ich via Blue-Tooth Kopfhörer skypen oder Youtube-Videos schauen kann und nicht die hässlichen Kabelkopfhörer raus kramen muss, wenn ich meine Umwelt nicht an meinen Gesprächen/Videos teilhaben lassen will. Natürlich kann ich auch das Nachrüsten, aber bei einem Anschaffungspreis von knapp 500 Euro sollte es wie gesagt inklusive sein.

Die Festplatte von 160GB ist schon sehr ordentlich und so muss man nicht gleich auch noch eine externe Festplatte kaufen, sondern kann erst einmal ordentlich Bilder und Videos direkt auf dem Netbook speichern und bei Freunden und Familie vorführen. Wobei man dafür dann doch lieber in einen Raum bzw. komplett in den Schatten gehen sollte, da der glänzende Bildschirm doch schon schwer bei hellem Licht zu erkennen ist und das kann sehr anstrengend werden (wobei ich das gleiche Problem auch schon mit meinem Laptop habe).

Der eingebaute Arbeitsspeicher von 1GB mag ausreichen für Leute, die eben nur mal von unterwegs was Twittern wollen, aber öffnet man im Browser gleich mehrere Tabs, dann hängt er sich früher oder später – zum großen Ärger des Benutzers – auf und oft genug musste ich den Browser gar komplett schließen und wieder neu öffnen, weil sich einfach nichts mehr tat. Allerdings kann man den Arbeitsspeicher auf max. 2GB aufrüsten, was in diesem Fall auch sehr sinnvoll ist, wenn man sich nicht ständig ärgern möchte. Der erweiterte Speicher sollte dann auch für ein ungetrübtes Surfvergnügen sorgen.

Die Tastatur ist selbstverständlich nicht mit einer „normalen“ zu vergleichen. Da sie doch bedeutend kleiner ist, ist der Umgang mit ihr auch sehr gewöhnungsbedürftig, aber nach nur einer Woche läuft es schon sehr gut. Keine Ahnung, ob das an meinen „zarten Frauenhänden“ liegt… Die Tastatur hat ebenfalls einen sehr angenehmen Druckpunkt, so dass auch längeres Schreiben ohne Probleme möglich ist.

Fazit nach einer Woche: Herrlich leicht und klein und ein tolles technisches Gimmick. Schön zu haben und auch sehr stylisch, aber kein unverzichtbares Must-Have.

…wer weiß, vielleicht ändert sich diese Ansicht ja noch…

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