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Handys für die Generation 60 plus: Welche Modelle es gibt und worauf Sie achten müssen

Emporia LifePlus Während unsere Shop-Mitarbeiter bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen vor allem die Erfahrung machen, dass möglichst viele Funktionen bei einem Handy gefragt sind, so führt die Beratung älterer Kunden meist zu dem Ergebnis, dass ganz andere Anforderungen an ein Handy gestellt werden. Gibt es Mobiltelefone, die speziell auf die Bedürfnisse von Senioren ausgelegt sind und was unterscheidet diese von anderen Handys?

Das Wichtigste an Bord

In den letzten Jahren haben sich vor allem die Hersteller Emporia und Bea-fon auf Handys spezialisiert, die den Bedürfnissen von älteren Menschen entsprechen. Die Funktionen dieser Mobiltelefone sind meist auf das Wesentliche reduziert: Telefonie, SMS, Wecker, Vibrationsalarm. Der Aufbau des Menus ist einfach gehalten, so dass die Bedienung keine Fragen aufkommen lässt. Die Displays sind kontrastreich und auf die Bedürfnisse von Menschen mit einer Sehschwäche ausgerichtet.

Ausreichend große Tasten

Ein bedeutender Unterschied zu “klassischen” Handys besteht aber darin, dass diese Mobiltelefone besonders große Tasten mit einer klar lesbaren und großen Beschriftung haben. Somit werden die Handys auch für Menschen mit eingeschränkter Sehleistung bedienbar und können selbst dann noch verwendet werden, wenn der Benutzer Probleme mit der Motorik hat. Besonders neue Handys haben auf Grund ihres gestiegenen Funktionsumfangs und den größeren Displays in der Regel kleine Tasten, die eine Bedienung unnötig kompliziert machen können.

Ausgeklügelte Notruffunktionen

Eine Funktion, die einen entscheidenden Mehrwert bietet, ist die Notruftaste, die häufig bei derart spezialisierten Handys zu finden ist. Der Hersteller Emporia beispielsweise plaziert zentral auf der Vorder- oder Rückseite seiner Mobiltelefone eine Notruftaste, die bis zu fünf vorab eingespeicherte Rufnummern nacheinander wählt. So können in Gefahrensituationen wertvolle Minuten gespart werden. Bei diesen ausgehenden Notrufen sind manche Handys – beispielsweise das Emporia LifePlus – in der Lage, Anrufbeantworter zu erkennen, so dass Notrufe nicht ins Leere gehen können. Andere Hersteller bieten eine Kurzwahlfunktion oder gar ein beschreibbares Notizfeld in der Schutzklappe des Handys, wodurch wichtige Nummern schnell griffbereit sind.

Hörgerätetauglichkeit

Der letzte wichtige Aspekt, der beim Kauf eines Seniorenhandys beachtet werden sollte, ist die Hörgerätetauglichkeit. Da Hörgeräte wie kleine Verstärker funktionieren, können beim Telefonieren Störungen zwischen Hörgerät und dem Lautsprecher des Handys auftreten. Handys für die Generation 60 plus sind daher idealerweise uneingeschränkt hörgerätetauglich.

Die wichtigsten Eigenschaften im Überblick

  • Das Handy muss leicht zu bedienen sein
  • Die Tasten und ihre Beschriftung sind größer als bei normalen Handys
  • Schnelle Erreichbarkeit der wichtigsten Nummern, eine gesonderte Notruftaste ist ideal
  • Der Lautsprecher ist hörgerätetauglich

Senioren-Handys in der Übersicht

Welche Alternativen es noch gibt

Senioren-Handys sind vor allem auf die veränderten Lebensumstände im Alter angepasst. Wer noch fit ist und zu Gunsten von anderen Funktionen auf die oben genannten verzichten kann, sollte auch einen Blick auf Handys werfen, die eher im Einsteigerbereich angesiedelt sind. Hier gibt es meist zusätzliche Funktionen wie eine Kamera, Radio oder MMS-Fähigkeit. Preislich liegen diese Handys ungefähr gleich auf und sind ebenfalls ausreichend robust und einfach zu bedienen. Die Akkuleistung entspricht in etwa der der Seniorenhandys.

Die Alternativen zum Senioren-Handy

UPDATE: Spiegel Online hat am 12. September über die Vorbehalte der Elektronikindustrie gegen Senioren-Produkte berichtet.

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