Mehr als nur ein Tablet-PC: Das neue Samsung Galaxy Tab

Apple hat mit dem iPad den Anfang gemacht und genoß einige Monate einen außergewöhnlichen Status: Das Unternehmen aus Californien hatte nicht nur das erste vollwertige Tablet auf dem Markt gebracht, sondern war auch eine gefühlte Ewigkeit der einzige Hersteller, der eines im Programm hatte. Doch in der Zwischenzeit haben sich die anderen großen Hersteller einiges einfallen lassen, um Apple den Rang abzulaufen. Heute stellen wir Ihnen mit dem Samsung Galaxy Tab eine vielversprechende Alternative vor. Vorab: Am kommenden Samstag (30. Oktober) gibt es das neue Samsung Galaxy Tab im Tarif Vodafone Surf Mobile S bereits für 1,- €, nur an diesem Tag und nur im CentrO Oberhausen.

Kurz und knapp: die Highlights

  • Volle Videofunktionalität: das Galaxy Tab unterstützt Adobe Flash
  • Das derzeit am stärksten wachsende Betriebssystem in seiner aktuellen Version: Android 2.2
  • Sprach- und Videotelefonie
  • State-of-the-Art Navigationssoftware: Google Maps Navigation
  • Ultramobiler Arbeitsplatz: Office-Anwendung ThinkFree Office

Der “Smartphone-Tablet-Hybrid”

Im Gegensatz zum iPad besticht das Galaxy Tab durch eine kompaktere Bauform und mit 380 Gramm einem deutlich niedrigeren Gewicht. Das Display misst 17,8 cm in der Diagonale und kann somit auch problemlos in einer Hand gehalten und zumindest rudimentär bedient werden. Das auf Googles Android Betriebssystem basierende Tablet bietet alle Funktionen, mit denen ein modernes Smartphone ausgestattet ist. So ist nicht nur Surfen, Spielen und Arbeiten möglich, wer möchte, kann sogar sein Handy zu Hause lassen. Das Galaxy Tab ist auch als vollwertiges Telefon inklusive Videokonferenzfunktion nutzbar. Telefoniert wird – auf Grund der Größe des Gerätes – entweder über das mitgelieferte Headset oder die Freisprecheinrichtung.

Samsung Galaxy Tab Rückseite Weil Displays zu den größten Stromverbrauchern eines mobilen Gerätes zählen, hat Samsung dem Galaxy Tab einen ausgesprochen starken Akku spendiert. Der Litium-Polymer-Akku schafft Sprechzeiten von bis zu 16,7 Stunden über das UMTS-Netz. Unterwegs hat man lange Freude an dem Tablet, die Standby-Zeit beträgt bis zu 1.500 Stunden. Da Tablets sich vor allem zu mobilen Surfen eignen, bietet das Galaxy Tab HSDPA und HSUPA in den derzeit höchsten Geschwindigkeiten. Der schnelle WiFi-Standard WLAN-n ist ebenfalls an Bord. Dies ist besonders für das Surfen auf Seiten wichtig, die hohe Datenmengen beinhalten, beispielsweise Videoportale oder per Flash animierte Websites.

Mit der integrierten 3,2-Megapixel-Kamera, dem 1,06 Ghz-Prozessor und 16 GB internen Speicher (erweiterbar über Micro-SD-Slot) ist das Galaxy Tab absolut auf der Höhe der Zeit und bietet ausreichend Leistung für alle mobilen Anwendungen.
Dank der Rechenpower schafft der Video-Player sogar Full-HD (1080p) und der Videorecorder eine Auflösung von 720×480 Pixeln bei 30 Bildern pro Sekunde.

Das Android Allround-Talent

Richtig gelesen: Dank Android 2.2 ist Samsungs Tablet voll flashtauglich und ermöglicht somit den uneingeschränkten Zugang zu Videoportalen, Rich Media-Internetseiten oder Spieleportalen. Auch Websiten, die in HTML 5 programmiert sind, bereiten dem Tablet keine Probleme. Ersteres ist ein entscheidender Vorteil gegenüber Geräten von Apple. Flash gibt es nicht auf dem iPad. Da Android bisher nur bedingt für den Einsatz auf Tablet PCs gedacht ist, hat Samsung mit seiner Bedienoberfläche TouchWiz 3.0 ordentlich nachgebessert und die Bedienbarkeit über den großen Touchscreen entscheidend verbessert. Auf Grund der oben genannten Produkteigenschaften kann man auf alle Anwendungen, die im Android Market bereitgehalten werden, zurückgreifen und so sein Galaxy Tab nach den eigenen Bedürfnissen mit Apps individualisieren.

Der überdimensionale Pfadfinder

Ausgestattet mit GPS und elektronischem Kompass kann das Galaxy Tab auch als vollwertiges Navigationssystem genutzt werden. Google Maps Navigation führt zielsicher, egal ob man zu Fuß eine neue Stadt erkundet oder mit dem Auto in den Urlaub fährt. Dank des großen Displays und seiner hohen Auflösung von 600×1024 Pixeln behält man den Gesamtüberblick wesentlich besser im Auge, besonders wenn man in die Satellitenansicht wechselt. Neben der klassischen Navigation bietet Google Maps Navigation eine Echtzeit-Verkehrsansicht, Staus können so vermieden werden. Sobald sich Google Street View auch in Deutschland etabliert, verlieren beispielsweise unübersichtliche Kreuzungen dank der fotografischen Ansicht ihren Schrecken. Derzeit fehlen lediglich noch die entsprechenden Daten, die Software ist bereits mit allem notwendigen ausgestattet.

Das Arbeitstier

Samsung Galaxy Tab Seitenansicht Auch für all diejenigen, die das Galaxy Tab als mobilen Arbeitsplatz nutzen möchten, hat Samsung gesorgt. Nicht zuletzt dank der Flash-Unterstützung können auch Business-Webangebote mit aufwändigen Chartwerkzeugen und dynamischen Graphen problemlos angezeigt und verwendet werden. Mit im Lieferumfang ist das Office-Paket ThinkFree enthalten und bereits auf dem Tablet vorinstalliert. Egal, ob Dateien online oder auf dem lokalen Speicher des Gerätes abgelegt sind. ThinkFree kann Word, PowerPoint und Excel-Dokumente nicht nur anzeigen, sondern auch bearbeiten. Die Ansicht von PDF-Dokumenten ist ebenfalls kein Problem. Wer besonders schnell arbeiten möchte, freut sich über die Texteingabe Swype. Hier muss nicht jeder Buchstabe einzeln eingegeben werden. Es reicht, wenn man mit dem Finger über die Buchstaben eines Wortes wischt.

Fazit

Das Samsung Galaxy Tab ist durch seine kompakte Bauform für diejenigen interessant, die ein Tablet überall mit hin nehmen wollen. Ob das Display – immerhin fast drei Zoll kleiner als das des iPads – nun zu klein ist oder genau die richtige Größe hat, muss jeder Nutzer im Selbsttest versuchen. Durch das “integrierte Smartphone” erweitert sich das Leistungsspektrum deutlich, so hebt sich das Galaxy vom Platzhirsch iPad ab.

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Ein Kommentar zu Mehr als nur ein Tablet-PC: Das neue Samsung Galaxy Tab
  1. Frederik
    5. November 2010 | 12:05

    Das Ipad als solches ist ja wirklich gut gemacht. Kann man nicht anders sagen. Aber wenn man sich den Preis anschaut, wird einem schon anders.
    Es ist nunmal ein sehr gutes Gerät aber irgendwie so unerreichbar teuer. Was haltet Ihr von dem Archos 10.1? Das kriegt man ja schon für 299€. Das kommt natürlich nicht an das iPad dran, aber ausreichen?
    Lieben Gruß, Frederik

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